Was bedeutet „Spondylitis ankylosans“? 


-itis   steht in der Medizin immer für Entzündung,
Spondyl-   steht für Wirbelsäule,
ankylosans   steht für die Neigung zu Versteifung.
Die Spondylitis ankylosans ist also eine Erkrankung, die mit einer (chronischen) Entzündung
(vorwiegend im Bereich) der Wirbelsäule einhergeht und zur Versteifung führen kann.
Es sei schon jetzt gesagt, dass diese Versteifung keineswegs eintreten muss.
Die Spondylitis ankylosans gehört zur großen Gruppe der so genannten Spondyloarthritiden.

In wissenschaftlichen internationalen Artikeln wird der Morbus Bechterew übrigens häufig a.Sp.
(für ancylosing spondylitis) abgekürzt, während er in deutschsprachigen Artikeln oft Sp.a.
abgekürzt wird – was oft genug zu Verwirrungen und Verwechslungen führt, denn Sp.a. ist
wiederum die internationale Abkürzung für Spondyloarthritis bzw. Spondyloarthritiden.
Die Spondylitis ankylosans bzw. alle Spondyloarthritiden gehören zum einen in den Bereich
der chronisch-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und zum anderen in den Bereich der Autoimmunerkrankungen.

Was sind Spondyloarthritiden bzw. Spondylarthropathien?

Was ist eine Autoimmunerkrankung?

Was ist der Faktor HLA-B27?

Woher kommt der Name?

 

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