Was ist der Faktor HLA-B27?


Was ist das HLA-System?


HLA ist eine Abkürzung für Histokompatibilitätsantigen. Das HLA-System ist praktisch ein
genetischer Fingerabdruck unseres Gewebes. Jeder Mensch hat ein angeborenes unveränderliches
Muster in seinem HLA-System, entstanden aus der Kombination des väterlichen
und des mütterlichen Erbes.
Aus dem HLA-System gibt es verschiedene Reihen, die alphabetisch bezeichnet werden
(Reihe A, B, C, D, DRW….). Man kann sich diese Reihen wie Straßen einer Ortschaft vorstellen.
In diesen Reihen sind dann jeweils bestimmte Ausprägungen an bestimmten Stellen vorhanden
oder nicht vorhanden. Bin ich also HLA-B27-positiv, dann heißt das, ich habe eine Merkmalsausprägung
in Reihe B an der Stelle („Hausnummer“) 27.

Etwa 90% - 95% aller Betroffenen mit Morbus Bechterew tragen das Erbmerkmal HLA-B27.
Obwohl bei häufigerem Vorkommen des angeborenen Genmarkers HLA-B27 in der Bevölkerung
auch der Morbus Bechterew häufiger ist, kann man nicht von einer Verursachung des
Morbus Bechterew durch das HLA-B27 sprechen, sondern nur von einem verstärkten Risiko bei
Vorliegen des HLA-B27. Das HLA-B27 macht nur 1/3 der erblichen Faktoren aus, die als Grundlagen
der Veranlagung für Morbus Bechterew gelten.

   

Kann man den MB im Blut nachweisen?

Wie beginnt der Morbus Bechterew?  
Woran erkennt man selbst, dass man einen MB (eine Spondyloarthritis) haben könnte?  
Wie wird der MB diagnostiziert?  
Was sind Frühdiagnosekriterien?  
Welche Messwerte am Körper sind für die Beurteilung des MB bei der Diagnose und im Verlauf der Erkrankung wichtig?  
   

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