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Früdiagnose
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Was sind die Frühdiagnosekriterien?


Das sind bestimmte Prüfpunkte, die helfen sollen, einen Morbus Bechterew oder eine Spondyloarthritis möglichst früh zu erkennen bzw. zumindest den Verdacht Schritt für Schritt zu erhärten, und zwar
bevor man typisch veränderte Messwerte der Wirbelsäule bei der Untersuchung findet.

Man schätzt, dass etwa jede 20. Person, die über chronische Rückenschmerzen klagt, einen Morbus Bechterew bzw. eine Spondyloarthritis haben könnte. Ist der Rückenschmerz vom so genannten „entzündlichen Typ“ (z.B. kommt er in Ruhe und bessert er sich bei Bewegung), dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Morbus Bechterew vorliegt, schon bei 14%. Kommen noch Punkte, die zu Spondyloarthritiden passen (Fersenschmerz, Gelenkentzündung, Iritis, Verwandte mit Morbus Bechterew, Psoriasis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Entzündungswerte im Labor, gutes Ansprechen auf NSAR) dazu, dann erhöht sich die Chance schrittweise auf 30-70%. Wenn zusätzlich noch das HLA-B27 positiv ist, steigt die Chance auf über 90%. Es muss dann (spätestens) das MRT (Kernspin) oder CT (Computertomogramm) der ISG (Kreuzbein-Darmbein-Gelenke) erfolgen. 

Kann man den MB im Blut nachweisen?

Was ist der Faktor HLA-B27?  
Wie beginnt der Morbus Bechterew?  

Woran erkennt man selbst, dass man einen

 
Wie wird der MB diagnostiziert?  
Welche Messwerte am Körper sind für die Beurteilung des MB bei der Diagnose und im Verlauf der Erkrankung wichtig?