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 Wann soll Cortison eingesetzt werden bei Morbus Bechterew?

Abgesehen von einer örtlichen Behandlung der Augen bei Iritis und von einer Behandlung des Darmes
bei begleitendem Morbus Crohn soll Cortison bei Morbus Bechterew nur ausnahmsweise gegeben werden.
Eine Dauerbehandlung mit Cortison wird aus folgenden Gründen nicht empfohlen: wegen des ohnehin schon
erhöhten Osteoporoserisikos und wegen der nicht ausreichenden Wirksamkeit auf den Entzündungsprozess
an der Wirbelsäule.
Dennoch kann es hilfreich und sinnvoll sein, in hochakuten Schüben einen Cortisonstoß zu bekommen.
Cortison kann natürlich auch unabhängig vom erhöhten Osteoporoserisiko bei Langzeiteinnahme weitere
Nebenwirkungen machen: Erhöhung des Augeninnendrucks (grüner Star, auch bei Kurzzeiteinnahme!),
Beschleunigung des grauen Stars, Verschlechterung des Blutzuckerhaushaltes, der (Blut-)Versorgung der Haut usw. 

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