Ihren Anfang nahm die Geschichte von Sepp Göschl in  Attnang-Puchheim, seinem Geburtsort.
Seine Kindheit und Jugend fielen in die schweren Zeiten des Krieges und der Nachkriegszeit. Bei einem der letzten Luftangriffe auf die Eisenbahn wurde Sepp 1945 schwer verletzt, ein Trümmerbruch des Oberschenkels. Die Wiederherstellung dauerte in dieser Zeit der schwierigen medizinischen Versorgung
und der mangelhaften Ernährung, um ein vielfaches länger als es heute der Fall wäre. Es waren sehr harte, karge Jahre, es mangelte an allem
und der Wiederaufbau stand im Mittelpunkt.

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Die Auswahl der Lehrberufe richtete sich nach den Bedürfnissen der Gesellschaft und nicht nach den Neigungen.
Nach seiner Lehre in verschieden Bauberufen war Sepps Leben geprägt vom Anpacken und etwas mit den eigenen Händen schaffen.
Diesen Berufen blieb er sein Leben lang bis zu seiner Pensionierung als Baupolier treu. Sepp´s Leben verlief immer ein wenig unruhig und holprig.
Seine Stammbaufirma schloss die Pforten und die neue Anstellung bei einer Bahnbaufirma führte ihn 10 Jahre lang kreuz und quer durch ganz Österreich.
Es war auch eine schöne Zeit der Unabhängigkeit, erzählt Sepp mit einem Schmunzeln.

Der Bechterew erwischte den Sepp dann auf dem falschen Fuß. Schmerzende Gelenke wurden meist berufsbedingt mit der Überlastung am Bau abgetan
und nicht einer Erkrankung zugeordnet. Anfangs waren die Beschwerden noch kein großes Problem, mit der Hochzeit und den drei Kindern ist der Fokus
des Lebens erst einmal auf die Familie ausgerichtet.

Goschl Sepp26

 
Die starke Arbeitsbelastung forderte jedoch familiär wie gesundheitlich ihren Preis. Erste relativ spät wurde dann der Bechterew von den Ärzten entdeckt.
Erst bei seiner ersten Kur in Bad Gastein äußerten die Kurärzte den Verdacht, der dann mit der Diagnose Morbus Bechterew im
Krankenhaus bestätigt wurde. Der starke Stress und Lärm am Bau verursachten zusätzlich einen stark ausgeprägten Tinnitus,
der das Leben zusätzlich erschwerte. Seine Bechterew-Beschwerden wurden mit der Zeit so stark, dass Sepp mit 55 Jahren in Pension gehen musste.

Launig kann der ungebetene Gast sein, und die Auswirkungen waren phasenweise so ausgeprägt, dass Sepp zwei Jahre lang nur noch
in einem Sessel schlafen konnte. Richtige Hilfe brachte ihm der Gasteiner Heilstollen und seine Freunde der ÖVMB Therapiegruppe Salzburg
in die er eingetreten war.  Mit Ihnen absolviert er auch heute noch mehrmals jährlich ambulante Stolleneinfahrten.

Die Heilstollenkur ist das Mittel, das ihm immer hilft und ist seine bevorzugte Therapiemethode.
Durch viele Gespräche kam Sepp auch mit den Naturheilmitteln in Kontakt und auch die Braunhirse hat ihm geholfen.
Das Schnitzen hat Sepp schon immer fasziniert und ein neues Betätigungsfeld für den Ruhestand war gefunden.
Seinen ersten Schnitzkurs belegte er in Schlierbach, OÖ. Sein Können vervollständigt hat er in Kursen von Max Huber in Elbigenalp,
dem Schnitzzentrum in Österreich. Am liebsten schnitzt er mit Zirbenholz und - vielseitig wie der Sepp ist – alles vom Relief bis zur Skulptur.
Auch dem Krippenbau gehört seine Zuneigung.
In der Pension verlagerte sich sein Lebensmittelpunkt nach Salzburg. Umtriebig wie der Sepp ist, betreute er Busreisen, fuhr Taxi
und war als Höhepunkt Hüttenwirt am Schafberg in St. Wolfgang.  In seinen aktiven Arbeitsjahren war er viele Jahre für die
Stromkabelverlegung am Schafberg (Wolfgangsee) zuständig und so entstanden die Kontakte, die dann auch zu seinem
Ehrentitel „König vom Schafberg“ führten.
Vor einem Jahr bekam er nach einer Blutuntersuchung die Diagnose Lymphdrüsenkrebs.Liebevoll  betreut und behandelt wurde
Sepp im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg. Während der Chemotherapie und in der Nachbehandlung half dem Sepp am
besten eine Kombination von Schulmedizin und Naturheilmitteln. Die Erkrankung hat er gut überstanden und ist voller Tatendrang.
2016 feierte er seinen 80. Geburtstag und freut sich schon sehr auf den Besuch seiner drei Kinder und sechs Enkel.
 
Sein Lebensmotto: „Einfach Leben“
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 

 



 
   

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