Ansprache.Ruth  gespannt
 
 
Es war gut, wenn man Frühaufsteher war, denn das Programm für den nächsten Tag begann schon um 8.30 Uhr
mit dem Treffen vor dem Thermen und Vitalhotel.
Wer Variante 1 gewählt hatte, blieb in Bad Tatzmannsdorf. Die eine Gruppe spazierte zum Freilichtmuseum,
wo es unter fachkundiger, erfahrener Führung von Herrn Eduard Nicka viel historisches über das Leben
der Südburgenländer zu erfahren gab.
Die andere Gruppe bekam in der Pralinenmanufaktur Spiegel einen Einblick in die herrliche Welt der Schokolade.
Beide Gruppen wechselten mit ihrem Programm einander ab.
Die Teilnehmer der Variante zwei waren wiederum in zwei Gruppen eingeteilt und fuhren mit Bussen nach Mariasdorf,
bzw. Bernstein.
In Mariasdorf steht die Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Dieses spätgotische Bauwerk ist dem Bergbau zu verdanken,
der hier jahrhundertelang die Region prägte. Pastoralassistent der Pfarren Bad Tatzmannsdorf, Bernstein und Mariasdorf,
Mag. Gustav Krammer, erzählte über die Geschichte der Kirche und wies auf die außergewöhnlichen Keramiken und Malereien hin.
Die Gruppe fuhr weiter nach Bernstein, wo es vom Bildhauer und Künstler Otto Potsch im Edelserpentin-Felsenmuseum
alles über die Gewinnung und Bearbeitung des besonderen Schmucksteines „Edelserpentin“,
der in Europa nur in Bernstein vorkommt, zu erfahren gab. Die Gruppen wechselten auch bei dieser Variante einander ab.
 
 
 kirche   serpentin  pralinen

 
 Alle waren gegen Mittag wieder in Bad Tatzmannsdorf im Thermen- & Vitalhotel****Superior,
um einen kleinen Imbiss einzunehmen. Zeit für ein Mittagsschläfchen gab es keine, schließlich wartete der erste Bus
schon um 13.15 Uhr auf die Gäste, um sie zur Burg Schlaining zu bringen. Wichtig war, zur Registrierung ab 14 Uhr dort zu sein.

 
  altesdorf  GV2016  
 
Das Programm konnte pünktlich begonnen werden. Als ÖVMB Landesstellenleiterin des Burgenlandes durfte ich die vielen Mitglieder
und Gäste, auch Sponsoren, wie den Vertreter des Gasteiner Heilstollens, Herrn Andreas Kettl und die beiden Vertreterinnen
der Heiltherme Luhacóvice, recht herzlich begrüßen. An dieser Stelle danken wir auch unseren Sponsoren AbbVie und Pfizer.  
Um den Patienten die Angst vor den „Biosimilars“ zu nehmen, hatte OA Dr. Rene Fallent dieses Thema  für seinen Vortrag gewählt.
Dr. Fallent ist Rheumatologe am Krankenhaus Güssing und Oberpullendorf und ist sehr bemüht, uns das Leben
mit Bechterew leichter zu machen. Er hält Vorträge bei unseren Rheumainfotagen und schickt seine Bechterew-Patienten
auf jeden Fall in unsere Turngruppen.
Mithilfe der Übungen, die Frau Dipl. Physiother. Helga Kremsner uns zeigte, lockerten wir die durch das Sitzen angespannte Muskulatur
wieder auf. Es folgte der Vortrag von OA Dr. Daniela Jahn-Kuch, Internistin, Palliativmedizinerin am LKH Universitätsklinikum Graz.
Sie erzählte über die Kampagne „DON´T SMOKE“ (www.dontsmoke.at), die ihr verstorbener Bruder Kurt Kuch initiiert hatte.
Jedem Raucher wurde die Gefahr des Rauchens ins Bewusstsein geholt, aber auch für Nichtraucher
waren die Informationen sehr interessant. Anschließend durfte man in der Pause Kaffee und burgenländische Mehlspeise genießen.

 
Dr.Fallent  rauchen  gymnastik

 
Um 16 Uhr begann die eigentliche Generalversammlung. ÖVMB Präsident Ing. Paul Pocek begrüßte die Gäste der Generalversammlung
und berichtete ausführlich über die Geschehnisse der ÖVMB in den letzten zwei Jahren. In Form einer Trauerminute gedachten
wir der verstorbenen Mitglieder und Freunde. Es folgte die Verabschiedung der Kärntner Landesstellenleiterin Monika Honis
durch den Präsidenten mit einem Abschiedsgeschenk und die Vorstellung ihrer Nachfolgerin Mag. Hermine Kohlweis.
Die Bewegungsübungen unter Anleitung der Therapeutin taten jedem sichtlich gut. Werner Baszler, Kassier der ÖVMB,
gab einen anschaulichen Kassenbericht. Rechnungsprüferin Johanna Pircher präsentierte den Bericht der Rechnungsprüferinnen,
sie entlasteten alle Kassen der Bundesländer und der Geschäftsstelle. Da zu diesen Themen keine Wortmeldungen erfolgten,
wurde der Antrag auf Entlastung des Vorstandes und des Kassiers gestellt und von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen.

 
abschied  GV2016

 
Um 17.15 Uhr endete der offizielle Teil der Generalversammlung. Die Gäste wurden gebeten, bis 19 Uhr den Raum zu verlassen,
um dem Personal die Möglichkeit zu geben, die Tische für das Abendessen herzurichten. Die Möglichkeit, die Baumkirchner Ausstellung
in der Burg zu besichtigen, nahmen viele der Teilnehmer gerne an.
Das Buffet  wurde eröffnet und die Gäste konnten den Abend bei Speis und Trank genießen. Als besondere Überraschung
(es wurde nämlich bis zum Schluss geheim gehalten) gab es Tanzmusik vom „Stefan“. Ihn kennt jeder,
der je auf Kur im Gasteinertal war. Die Stimmung war großartig. Um  23 Uhr endete die Veranstaltung.
Es war schön, auf diesem Fest so viele Freunde zu treffen. Ich freue mich,
dass wir so viele Mitglieder bei uns im Burgenland begrüßen durften.
Die Tradition, die Generalversammlung alle zwei Jahre abzuhalten, wird sich bestimmt halten.
Ich bedanke mich herzlich bei all jenen, die durch ihre Hilfe und Unterstützung zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben:
OA Dr. Jahn-Kuch, OA Dr. Rene Fallent, Dir. Lindau, Dr. Schneemann, Eduard Nicka, Ernst Polster und Taxi  Busunternehmen Sodl,
Kurt Kuch, Grafik Barabas, die Sponsoren Gasteiner Heilstollen, Bad Luhacovice, AbbVie und Pfizer.
Danke an meine Freunde aus den beiden Therapiegruppen im Burgenland.

Herzlichst
Ruth Kurz, ÖVMB Landesstellenleiterin Burgenland
 
   
   

Sponsoren  

Gasteiner Heilstollen
Come back ins Leben
Klinikum Bad Gastein
   

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